Dagdagay                                                                                                         (Fußmassage des hillipinischen Bergstamms Igorot)

Dagdagay Fußmassage der philippinischen Bergstämmder
Dagdagay-Massage

In Asien geht man davon aus, dass die Fußsohlen wie Landkarten in Areale unterteilt sind, die mit bestimmten Organen des Körpers korrespondieren. Durch Massagen können über Nervenbahnen Selbstheilungskräfte stimuliert werden.

 

Dagdagay ist eine spezielle Form der Fußreflexzonenmassage. Sie hat ihre Ursprünge bei den Ingorot, einem Eingeborenenvolk im Bergland der Insel Luzon, zu dem neun verschiedene Stämme gehören.

 

Die Ingorots setzen für das Dagdagay mit Kräutersud angerührte Lehm- bzw. Tonpackungen, Bambusstäbchen bzw. Massagestäbe ein. Sie regen damit die Durchblutung von Füßen und Unterschenkeln an und lenken mit ihnen Druck präzise auf einzelne Akupressurpunkte bzw. verstärken ihn mit den Hölzern.

 

Das wirkt vorbeugend und kann Kopfschmerzen und Migräne, Verspannungen, Asthma, Verstopfungen oder Nasennebenhöhlenentzündungen lindern und mitunter sogar heilen.

 

Nachgesagt wird Dagdagay auch eine positive Beeinflussung des hormonellen Gleichgewichts sowie von depressiven Stimmungen.

 

Dagdagay ist darüber hinaus eine wohltuende Kosmetik für stark beanspruchte Füße, da beim Abnehmen von Packungen oder Wickeln bzw. dem dazugehörigen Fußbad wie bei einem Peeling abgestorbene Hautzellen entfernt werden.

 

Dagdagay sollte nicht während der Periode oder der Schwangerschaft, weniger als 60 Minuten nach einer Mahlzeit, bei Herzbeschwerden bzw. dem Beginn einer akuten Erkrankung durchgeführt werden.